Wärmedämmverbundsysteme (wdvs) Aussen und Innen

Dämmsysteme (WDVS) sind ein wichtiger Bestandteil zur Reduzierung der Energiekosten und tragen entscheidend zur Werterhaltung eines Gebäudes bei.

Zur Auswahl des geeigneten Dämmsystems (WDVS) an einem Gebäude empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:
    •    Übersicht verschaffen über die Untergrundsituation.Um welche Art von Untergrund handelt es sich bei dem betreffenden Gebäudeteil (z.B. Beton, rohes Mauerwerk, verputztes Mauerwerk, Fassadenstrukturputz, überstrichene Fassadenflächen, Klinkermauerwerk / Verblender etc.)
    •    Wie ist der Zustand des Untergrundes?Hierbei ist die Tragfähigkeit des Untergrundes von entscheidender Bedeutung.Die Untergrundbeschaffenheit gibt vor in welcher Art und Weise das Dämmsystem (WDVS) am Untergrund befestigt werden muß (im Klebeverfahren, Klebeverfahren mit zusätzlicher Verdübelung, oder einer speziellen mechanischen Befestigung, wie das Schienensystem, welches bei kritischen Untergründen häufig verwendet wird).Sie gibt aber auch vor, in welcher Art und Weise zwingend erforderliche Vorarbeiten zu leisten sind (z.B. Entfernung nicht tragfähiger Putz / Altbeschichtungen, Aufbringen von Haftbrücken, Reinigung sowie Grundierung von Untergründen)
    •    In der logischen Konsequenz erfolgt daher die Untergrundprüfung auf Tragfähigkeit, Festigkeit, Feuchtigkeitsgehalt etc.
    •    Bauschäden wie mürbe, nicht mehr tragfähige Putzuntergründe sind vor Beginn der Wärmedämmarbeiten zu beseitigen.
    •    Erhebliche Rissabzeichnungen sind zu Begutachten und deren Ursachen im Vorfeld zu klären.
    •    Die sorgfältige Planung von Detailanschlüssen / Ausbildugen (Sockel, Erdanbindungsbereiche, Fensterwangen und Bänke, Dachanschlüsse / Überstände)

 

Gestaltungsmöglichkeiten an der gedämmten (WDVS) Fassade:

    •    Dekorative Beschichtungen mit Strukturputzen (in verschiedenen Kornstärken und Bearbeitungsvarianten)
    •    Klinker / Verblender
    •    Einbau von Fassadendekorprofilen
    •    Ausbildung von Glattputzflächen z.B. an Fensteröffnungen (Fensterfaschen / Leibungen)
    •    Farbgestaltung (farbliche Hervorhebung einzelner Fassadenbereiche wie Sockel, Fassadenfläche, Fensterfaschen etc.)

 

Besondere Leistung (WDVS):

Die U-Wert Berechnung zur Ermittlung der erforderlichen Dämmstoffstärke gemäß der aktuellen Energieeinsparverordnung (EneV) 2009. Bei Bedarf dieser Dienstleistung verweisen wir auf unseren Netzwerkpartner, Herrn Detllef Becker, geprüfter Sachverständiger und Gutachter für Bauschäden und Sanierung. Sanieren-ProfitierenBenötigen Sie zu dem Thema WDVS professionelle Unterstütung?

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WDVS (Innenräume)

Wohnklimaplatten-System auch hier gelten die beiden Prinzipien, Reduzierung von Energiekosten, Werterhaltung eines Gebäudes.

Eigenschaften:
Eine Wohnklimaplatte besteht auf Basis von Kalziumsilikat. Ihre Struktur ist diffusionsoffen und kapillaraktiv. Aufgrund dieser Eigenschaften kann sie mehr als das zweifache ihres Eigengewichtes an Wasser aufnehmen. Bei sinkender relativer Luftfeuchtigkeit wird dieses gespeichte Wasser dann wieder an die Raumluft abgegeben. Während dieses Vorgangs bleibt die Oberfläche trocken. Eine Schimmelpilzbildung wird somit nachhaltig verhindert. Die feuchtigkeitsregulierende Eigenschaft schafft für den Wohnungsnutzer ein angenehmes Raumklima. Durch ihre Wärmedämmeigenschaft wird die Innenwand-Oberflächentemperatur erhöht und somit die Entstehung von Kondensat verhindert.
 
Anwendung:
    •    Zur Verbesserung der Wärmedämmwerte
    •    Zur Regulierung der Raumluftfeuchte und des Raumklimas
    •    Zur Verhinderung von Schimmelpilzbildung infolge von Innenkondensation
    •    Zur allgemeinen Wohnraum-Wiederherstellung nach Versicherungsschäden wie Brand-Wasser-Schimmel-Pilzschäden.
 
Vorgehensweise: (siehe WDVS)

Wie bereits zuvor erläutert ist eine sorgfältige Planung für den Erfolg einer soliden Handwerkerleistung unerlässlich. Der Situation erforderliche Maßnahmen sind zu erkennen und zu ergreifen: Untergrundprüfung, Schadenerkennung und deren Beseitigung.
 
Gestaltungsmöglichkeiten:
    •    Tapezierung mit leichten Papiertapeten
    •    Silikat Farbanstriche nach ausreichender Flächenverspachtelung (Q4)
    •    Silikatputze in verschiedenen Kornstärken und Verarbeitungsvarianten (z.B. Streich-, Landhaus-Scheiben- und Rillenputze
    •    Dekorative Lasur / Wischtechniken auf individuell strukturierten Zwischenbeschichtungen.

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